Baustoffe und Haustechnik

Nach längerer Zeit möchte ich mal wieder einen Text aus meinem Bauherren-Ratgeber „Kein Ärger mehr beim Häuslesbau“ vorstellen, er schließt nahtlos an den letzten Text016 rohbau hp an.

Legen Sie dann fest, welche Baustoffe für Sie wünschenswert sind und welche Sie auf keinen Fall in Ihrem Haus verwenden wollen, dies gilt sowohl für Wandbaustoffe, Dacheindeckung, Dämmstoffe als auch für Heizungs-, Sanitär- und Elektroleitungen oder Türen und Fenster.

Fragen Sie sich, wie die Wände ausgeführt werden sollen, mit Muster- oder Raufasertapete, oder evtl. mit Strukturputz, der aber u.U. schnell staubig wird und sich schlecht säubern lässt. Dieselbe Frage bei den Bodenbelägen: Fliesen, Teppichboden, PVC, Linoleum, Laminat oder Parkett. Denken Sie dabei auch an die Schallübertragung, wenn mehrere Personen im Haushalt leben. Ich empfinde es z.B. bei Laminat als irritierend, wenn ich jeden Tapser unseres kleinen Hundes überdeutlich höre – so erlebt in diversen Ferienwohnungen.

Machen Sie sich intensiv Gedanken über die Elektroinstallation. Hängende Leitungen an der Decke oder überall herumliegende Verlängerungskabel sind meist weniger schön und zusätzlich oft unfallträchtig. Beachten Sie dabei auch die für moderne Medien notwendigen Verkabelungen.

Nicht unerheblich für Ihr Wohlbefinden ist die Art der Heizung, z.B. hat eine Fußbodenheizung manche Vorteile. In der Übergangszeit und im Winter ist ein warmer Boden durchaus angenehm. Sie können daher auch mehr Räume mit Fliesen auslegen, und Sie haben alle Wandflächen als Stellflächen zur Verfügung. Aber dafür müssen Sie einen gewichtigen Nachteil in Kauf nehmen: eine Fußbodenheizung ist immer träger als Heizkörper, dies gilt sowohl beim Aufheizen als auch beim Abkühlen.

In den Zeiten immer steigender Energiekosten sollten Sie auch überlegen, ob und welche Formen der alternativen oder regenerativen Energiegewinnung, wie z.B. Solarenergie, Wärmerückgewinnung u.a.m. möglich und erlaubt sind. Dabei dürfen die Mehrkosten und die ggf. erhöhten Zinskosten nicht vernachlässigt werden und Sie müssen rechnen, bis wann sich eine entsprechende Investition amortisieren wird.

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Ein Kommentar zu Baustoffe und Haustechnik

  1. Tino sagt:

    Guter Artikel, dessen Thematik immer mehr an Aktualität gewinnt. Vor allem der Gesetzgeber zwingt den Hausbauer auf eine Energiearme Bauweise. Insgesamt aber ein richtiger Weg.

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