Selbst bewirtschaften oder einen Spezialisten einschalten

Diese Frage stellt sich für jeden Immobilienbesitzer, wenn er über mehrere Wohnungen verfügt und wo liegt die Grenze dessen, was man noch selbst sinnvoll bewirtschaften kann. Sind es 3 oder 4 oder 8-10 oder kann man noch mehr abwickeln?

Sie halten diese Zahlen für unrealistisch, nun wenn man z.B. mein Mehrfamilienhaus erbt, sind diese schnell erreicht.

Dies hängt natürlich von verschiedenen Umständen ab, von der Zeit, die Sie investieren wollen und können, und hier sollte man den Aufwand nicht unterschätzen, von der Lage der Wohnungen, ob dies in einem Objekt liegen oder zumindest an einem Ort oder ob die Wohnungen deutschlandweit gestreut sind oder sogar noch das europäische Ausland umfassen.

Aber auch, welche Hilfsmittel Sie für die Bewirtschaftung verwenden, z.B. ob Sie sich für eine Software wie Lexware entscheiden oder ob sie alles noch händisch machen wollen.

Die Vorteile des Selbstbewirtschaften liegen auf der Hand, sie können selbst entscheiden, wer in ihrer Wohnung einzieht und sie haben keine Ausgaben für einen Verwalter.

Aber natürlich gibt es auch Nachteile, es ist nicht immer ganz einfach, die richtigen Mieter auszuwählen und Profis haben da vielleicht das bessere Gespür. Sie werden ständig von Mietern direkt angesprochen, wenn es Probleme unter den Mietern oder mit der Wohnung gibt. Sie müssen dafür sorgen, dass der Winterdienst geregelt wird und die Außenanlage gepflegt wird. Sie müssen rechtzeitig Heizöl besorgen und vieles andere mehr.

Sie müssen den Geldeingang beobachten und die Nebenkosten korrekt abrechnen, dabei unterstützt Sie natürlich die richtige Software, aber die entsprechenden Daten müssen Sie immer noch selbst erfassen.

Die Eigenbewirtschaftung macht sicher nur Sinn, wenn die Wohnungen in ihrem Wohnort oder in der Nähe liegen, weit entfernte sollten Sie besser von einem Profi betreuen lassen.

Vielleicht macht Ihnen das Ganze aber so großen Spaß, dass Sie sich entscheiden, auch für andere diese Aufgaben zu übernehmen, dann rechnet sich der Aufwand natürlich noch besser.

Mitunter gibt es auch kleine Eigentümergemeinschaften, die sich den Verwalter sparen wollen und einer der Eigentümer übernimmt kostengünstig dessen Aufgaben und auch hier hilft die entsprechende Software natürlich weiter.

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