Schriftliches Angebot, ja oder nein?

Gerade lese ich eine Diskussion bei Xing, bei der ein Experte Handwerksbetrieben empfiehlt, Aufträge anzustreben, ohne ein schriftliches Angebot vorher abzugeben.

Aus Sicht der Handwerksbetriebe sicher nicht ganz schlecht, aus Sicht des Verbrauchers ein No-Go, wie es auf Neudeutsch so schön heißt, oder allgemein verständlich ausgedrückt. So geht es nicht.

Wenn Sie einen Auftrag an einen Handwerker zu vergeben haben, dann lassen Sie sich grundsätzlich ein schriftliches Angebot unterbreiten, außer sie wollen schwarz bezahlen, wovon ich Ihnen doch sehr abraten würde.

In einem schriftlichen Angebot muss die zu erbringende Leistung detailliert beschrieben werden und die Preise als Einheitspreise genau mit den voraussichtlichen Mengen angegeben werden, damit Sie wissen, welche Kosten auf Sie zukommen. Noch besser und sicherer, aber nicht immer günstiger, ist ein Pauschalangebot.

Nur, wenn Sie etwas Schriftliches in Händen halten und den Vertrag schriftlich machen, können Sie hinterher die Rechnung und die Ausführung der ARbeiten kontrollieren.

Wenn ein Handwerker zu einem schriftlichen Angebot nicht bereit ist, dann sollten Sie auf seine Dienste verzichten.

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