Die eigenen Vorstellungen realisieren (2)

Dabei sollten Sie in dieser Entwicklungsstufe in erster Linie fertig gestellte und möblierte Häuser ansehen, denn bei einem Rohbau ohne Verputz bekommen Sie meist einen falschen Eindruck.

Wenn Sie wissen, wie Sie in naher Zukunft leben wollen, machen Sie sich auch noch Gedanken, wie sich Ihre Familie entwickeln wird, wie alt Ihre Kinder heute sind und wie lange sie voraussichtlich bei Ihnen wohnen werden oder wie lange Sie im Alter in Ihrem Haus wohnen wollen und welche Variationsmöglichkeiten daher eingeplant werden sollten.

Jetzt müssen Sie die Überlegungen zum Grundriss konkretisieren, die bereits im Kapitel 2 angesprochen wurden und sich entscheiden:

Wie offen wollen Sie wohnen oder bevorzugen Sie eher abgeschlossene Räume und welche Räume sollen nur über Diele oder Flur und welche auch über ein anderes Zimmer erreicht werden?

Lieben Sie eine Wohnküche, wollen Sie in der Küche wenigstens frühstücken können oder ziehen Sie es vor, im Esszimmer zu speisen, bringt eine Durchreiche wirklich einen Vorteil und geht es ohne Speisekammer?

Benötigen Sie ein Arbeitszimmer und ist ein Hausarbeitsraum notwendig, wo gehen Sie Ihren Hobbys nach?

Wie viele Kinderzimmer benötigen Sie sofort bzw. werden Sie voraussichtlich in einigen Jahren benötigen?

Wenn Sie das Dachgeschoss erst später ausbauen wollen, welche Voraussetzungen wollen Sie jetzt schaffen?

Wollen Sie Ihr Haus unterkellern? Wenn ja, sollen auch Räume zu Wohnzwecken genutzt werden?

Welche Einrichtungsgegenstände wollen Sie mitnehmen, welche Räume neu einrichten?

Halten Sie alles schriftlich fest, vielleicht sogar mit der entsprechenden Begründung, damit Sie diese auch im Gespräch mit dem Planer parat haben. Dann hat dieser die Möglichkeit, sich damit intensiv auseinander zu setzen und Sie können sich besser mit evtl. Gegenargumenten beschäftigen, an die Sie vielleicht nicht gedacht oder die Sie anders bewertet haben.

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