Das Erbbaurecht

Der Inhaber eines Erbbaurechts kann auf einem fremden Grundstück bauen, muss dieses also nicht selbst erwerben.

Die Dauer eines Erbbaurecht beträgt meist auf 99 Jahre festgelegt, u.U. ist auch eine Verlängerung möglich.

Auch das Erbbaurecht muss notariell beurkundet und ins Grundbuch eingetragen werden.

Da der Erwerber den Kaufpreis für das Grundstück spart, muss er dafür kein Darlehen aufnehmen, es fallen also keine Zinskosten und keine Tilgung an.

Doch umsonst ist das Recht auch wieder nicht, da hätten Sie sich zu früh gefreut.

Es wird eine jährliche, nennen wir es mal „Miete“ fällig, die im Schnitt 3-5 % des Grundstückswertes ausmacht und die entsprechend angepasst werden kann, wenn dies vertraglich so vereinbart ist.

Wenn man eine Immobilie mit Erbbaurecht loswerden möchte, tut man sich mitunter schwer, denn die Nachfrage ist meist nicht so toll, vor allem, wenn die Restlaufzeit des Erbbaurechts nur noch relativ wenige Jahre beträgt.

Dann lassen sich keine guten Preise mehr erzielen, erschwerend kann hinzukommen, dass in vielen Fällen der Grundstückseigentümer ein Vorkaufsrecht gesichert hat.

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