Bauen mit Kalksandstein

Die als Wandbaustoffe beliebten, weißen Kalksteine haben eine hohe Festigkeit, eine gute Maßhaltigkeit und Kantenschärfe.

Durch ihre Masse haben sie sowohl eine gute Schalldämmung als auch eine gute Wärmespeicherfähigkeit.

Nachteilig wirkt sich die hohe Dichte auf die Wärmedämmeigenschaften des Steins aus, daher müssen Kalksandsteinaußenwände in aller Regel mit einer zusätzlichen Wärmedämmung versehen werden, um die gesetzlichen Mindestvorschriften einhalten zu können.

Kalksandsteine werden aus einem Gemisch von Quarzsand, Kalk und Wasser nach einem bereits 1880 patentierten Verfahren hergestellt. Dabei wird das Gemisch zunächst in Steinpressen geformt und dann unter hohem Wasserdruck bei rund 200 Grad C gehärtet.

Da der Baustoff ohne chemische Zusätze auskommt, handelt sich um ein ökologisch durchaus empfehlenswertes Produkt mit meist kurzen Transportwegen, da es in  mehr als 100 Werke in Deutschland hergestellt wird.

Kalksandsteine werden in den verschiedensten Formaten, entweder als Vollstein oder als Loch- oder Hohlblocksteinen ausgeliefert.

Architektonisch interessant ist der Einsatz von Kalksandsteinen als Vormauerelemente.

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