Sind denn Bauherren und Bauunternehmer natürliche Feinde

Wenn man sich mitunter das Geschehen auf einer Baustelle und rund um eine Baumaßnahme ansieht, dann könnte man fast den Eindruck haben. Dabei geht es oft weniger um das Bauen als darum, die andere Seite über den Tisch zu ziehen. Der eine will weniger leisten als er müsste, der andere will weniger zahlen, als er sollte.

Doch wer die andere Seite als Gegner oder Feind betrachtet, hat schon verloren, denn Streit nutzt letztlich nur Gutachtern und Anwälten, aber sonst niemand und sorgt dafür, dass unsere Gerichte nicht arbeitslos werden.

Dabei kann doch alles so einfach sein. Beide Seiten haben doch ein Ziel, oder sollten es zumindest haben, nämlich die Erstellung eines Hauses oder einer anderen baulichen Maßnahme in der vereinbarten Qualität, in der festgelegten Bauzeit und zum ausgemachten Preis.

Wenn dieses Ziel erreicht werden soll, hat man keine Zeit, sich zu streiten und dies ist auch nicht notwendig, wenn man vor Vertragsabschluss alle Punkte klärt und nicht versucht, sich eine Hintertüre offenzulassen.

Partnerschaft bedeutet, den anderen ernst zu nehmen und sich des gemeinsamen Zieles bewußt zu sein und daran zu arbeiten, dies auch gemeinsam zu erreichen.

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