Wird der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben?

Diese Frage stellt sich mir beim forcierten Einsatz von Energiesparlampen und dem schrittweisen Herstellungsverbot von Glühlampen in der EU.

Die Glühlampen verbrauchen relativ viel Energie, um Helligkeit zu erzeugen, aber sie sind völlig harmlos.

Die Energiesparlampen, oder auch Kompaktleuchtstofflampen, brauchen deutlich weniger Energie, aber sie dürfen auf keinen Fall zerbrechen, denn dann sind sie richtig gefährlich durch das dann freiwerdende Quecksilber.

So empfiehlt das Umweltbundesamt den Raum, in dem eine solche Lampe zerbrochen ist, sofort zu verlassen und gut zu lüften.

Irgendwie ist mir aber nicht klar, zuerst verlassen und wie dann lüften oder zuerst die Fenster aufreißen und dafür länger die giftigen Dämpfe einatmen, – Ironie an: aber die beste Lösung wäre es sicher, sofort das Zimmer zu verlassen, die Tür zu verschließen und die Fenster von außen mit einigen Steinen zu zerstören, da hätte dann auch die Glasindustrie und die Handwerker etwas davon – Ironie aus.

Dass man die Energiesparlampen als Sondermüll entsorgen muss, sagt schon viel aus und ich werde wohl bald auf einen Hamsterzug durch die Elektrogeschäfte machen und mich für die nächsten Jahre mit Glühlampen eindecken. Machen Sie es mir aber bitte nicht nach, zumindest nicht, wenn Sie in meiner Gegend wohnen, damit ich nicht vor leeren Regalen stehe.

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