Die richtigen eigenen 4 Wände (3)

Reihenhäuser ©walker

Bei einem Reihen- oder Doppelhaus haben Sie einen mehr oder weniger kleinen Garten, der sich ganz gut pflegen lässt. Andererseits haben Sie ihre Nachbarn fast hautnah bei sich, vor allem, wenn Sie sich auf der Terrasse oder auf dem Balkon aufhalten; dies kann manchmal etwas problematisch sein oder werden. Bei guter Bauausführung sollten Sie allerdings im Hause kaum Geräusche aus der Nachbarwohnung hören. Sie wohnen fast immer auf zwei, manchmal sogar drei Etagen, dies kann im Alter oder bei Krankheit dazu führen, dass Sie das Haus nur noch eingeschränkt nutzen können oder im schlimmsten Fall sogar umziehen müssen.

Bei manchen Projekten sind Sie auch langfristig in der Gestaltung Ihres Hauses, zumindest im Fassadenbereich, etwas eingeschränkt. Wenn das Projekt Kosten sparend als Eigentumswohnanlage angelegt ist, sind die Einschränkungen noch gravierender.

Das Gegenstück zum Einfamilienhaus ist die Eigentumswohnung. Vor allem bei größeren Einheiten werden Ihnen alle Arbeiten außerhalb Ihrer Wohnung abgenommen, Sie haben aber meist auch keine eigenständische Gartennutzung. Bei der Finanzierung dürfen die manchmal nicht unerheblichen monatlichen Kosten für die Hausbewirtschaftung, auch Wohngeld genannt, nicht vergessen werden und diese können Ihre monatliche Belastung deutlich erhöhen.

In solchen Anlagen ist besonders viel Wert auf hohe Schalldämmwerte in Wänden, Decken, Türen und Fenstern zu legen, aber wenn Sie gerne bei offenen Fenstern wohnen oder schlafen, helfen diese natürlich nur wenig. Gerade hier kommt es neben der richtigen Planung auf die korrekte Ausführung der Arbeiten an, denn nachträglich lassen sich Fehler und Mängel nur schwer nachhaltig beseitigen.

Dieser Beitrag wurde unter mein Bauherren-Ratgeber abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.